Auf in den Norden – Sommertour 2019 Teil II: Norwegen

28.05.19 Dienstag

Fährfahrt um 12.15 nach Kristiansand, Norwegen.

Vor der Fähre trafen wir Gerd und Susanne, die auch eine Aussie-Hündin haben, und das Beste: Sie haben fast das gleiche vor, wie wir. Gerd ist so alt wie ich und angelt auch. Passt alles.

Auf der Fähre haben wir dann noch die Handy-Nummern ausgetauscht, so können wir uns schreiben und uns auch mal treffen.

Wir wollten eigentlich auf einen Stellplatz nur 2 km von der Fähre weg, aber den gab‘s nicht. Nur ein Betonwerk, wo wir dann auch noch kurz durch ein geschlossenes Tor eingesperrt wurden. Aber es kam Hilfe, und wir konnten weiter fahren.

Unser Stellplatz für die Nacht war dann in Mandal, auf dem Campingplatz. Mit 270 Kronen nicht gerade ein Schnäppchen, zumal Duschen und Strom noch extra kosteten. Immerhin war ab Wasser und die Entsorgung kostenfrei, so dass wir unsere eigenen Einrichtungen nutzen konnten. Wir waren völlig platt und sind früh schlafen gegangen.

29.05.19 Mittwoch

Die Nacht war ruhig, so dass wir am nächsten Morgen gut ausgeschlafen waren. Da fiel uns ein, dass unsere Müdigkeit am Vortag wahrscheinlich durch die Reisetablette gekommen sein konnte, die wir vor der Fährfahrt vorsorglich genommen hatten.

Wir wollten dann weiter und überlegten, ob wir zum Südkap fahren sollten, oder lieber etwas weiter. Gerd und Susanne meldeten sich, sie wollten weiter die Küste lang.

Da das Wetter auch ganz passabel war, fuhren wir nach Feda, fast am Ende des gleichnamigen Fjords. Dort konnten wir kostenfrei am Sportboothafen stehen und die Aussicht auf die Boote und den Fjord genießen. Die Sonne schien, wir konnten ein wenig laufen.

30.05.19 Donnerstag

In der Nacht begann es zu regnen und hörte auch am Morgen nicht auf. Nachdem Gerd und Susanne sich gemeldet hatten und uns mitteilten, dass sie auf einen Platz nördlich von Stavanger wollten entschlossen wir uns, nach Egersund zu fahren, auch dort sollte es einen Stellplatz geben. Das Wetter wurde wieder Besser, je weiter wir die Küste entlang fuhren. In Egersund war der Stellplatz aber ein trostloser Parkplatz. Das gefiel uns auch nicht, also fuhren wir auch über Stavanger weg und trafen dann die Beiden in Sokna auf dem Campingplatz. Stellplatz wieder direkt am Wasser, Sonnenschein, wir konnten draussen sitzen, die Hunde konnten spielen, also alles gut!

31.05.19 Freitag

Morgens wollten Gerd und Susanne zum Preikestolen aufbrechen. Alles in Allem allein 2 Stunden Fahrt mit Fähre etc. Dann dauert laut Reiseführer die Wanderung hin und zurück ca. 4 Stunden. Das war uns zu stressig, und das können wir auch für den Rückweg mit einplanen, wenn das Wetter ok ist.

Wir fuhren also nach Stavanger und schauten uns die Stadt an. Das wetter war immer noch ganz gut, teilweise sogar warm, der Spaziergang war ganz ok.

Wir standen auf einem Parkplatz zwischen Stadion und Friedhof, dort durfte man angeblich bis zu zwei Tagen stehen. Keine Infrastruktur, aber ruhig gelegen. Es standen auch schon drei andere Mobile dort, also stellten wir uns dazu.

Später stellten wir uns an den Rand des Parkplatzes mit dem Hecküberhang unter bzw. zwischen zwei Bäume.

Abends fings dann an zu regnen, und von den Bäumen tropfte es runter aufs Dach. Schlafen also mit Ohrstöpseln.

01.06.19 Samstag

Da es morgens immer noch regnete, wurde kriegsrat gehalten. Die Aussichten auch Richtung Trondheim waren besch… und sollten auch nicht besser werden.

So beschlossen wir, wieder zurück zu fahren. Die Vorhersagen für Schweden waren viel besser. Wärmer und weniger Regen. Also war das beschlossene Sache.

Als wir das Gerd und Suasanne mitgeteilt hatten, kam postwendend die Antwort, die uns zum laut Loslachen brachte. Gerd schrieb, sie wären gerade einkaufen und wollten dann auch Richtung Schweden aufbrechen. Auch sie hätten keine Lust, im Regen rum zu fahren.

Wir fuhren die Südroute, sie die nördliche.

Wir werden im Kontakt bleiben und mal schauen, wo wir uns das nächste Mal treffen werden.

Aufgrund des Wetters gibt derzeit kaum Fotos, die herzeigbar wären.

02.06.2019

Früh am Morgen brachen wir dann auf, um weiter gen Nord-Osten zu fahren. Geplant war zunächst als Ziel Grimstad anzufahren, letztendlich fanden wir dann aber einen schönen Stellplatz in Risor. Dort hat die Stadtverwaltung einen Stellplatz eingerichtet, der zwar 200 Kronen kostet, aber immerhin ist ein Stromanschluss im Preis. In der Nähe gibts auch Toiletten und Duschen, sowie eine Ver- und Entsorgungsmöglichkeit.

Ob wir uns Oslo anschauen, machen wir auch vom Wetter abhängig.

03.06.2019

Die Nacht war einigermaßen ruhig. Morgens weckte uns der Steinbruch oberhalb des Ortes, das war aber soweit nicht schlimm, da wir sowieso weiter wolllten. Oslo ließen wir Oslo sein und fuhren nach Sandefjord. Susanne und Gerd waren auch dort und schrieben uns, dass sie die Fähre nach Strömstad gebucht hätten. Sonderpreis direkt vor Ort 224 norweg. Kronen, also etwa 25€. Günstiger kommt man da nicht dran.

Wir waren frühzeitig in Sandefjord und buchten die Fähre um 17.00 Uhr. Dadurch konnten wir auch gleich noch Kronen los werden. Der Rest wurde auf der Fähre in Schwedenkronen umgetauscht und im Duty Free-Shop ausgegeben.

Die Fähre fuhr pünktlich los, und wir kamen nach 2 ½ Stunden in Strömstad an. Gerd wollte dort auf einen Parkplatz fahren, der war aber mitlerweile für Wohnmobile gesperrt. Letztendlich fanden wir für die Nacht noch einen Platz oberhalb des Ortes, bezahlt wurde am Automaten.

Hier endet nun der Teil über Norwegen. Weiter geht es mit Teil III, Schweden.

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